Zitrone/Bonbon/Herz
andiamo!
Praxis für systemische Beratung

Häufig gestellte Fragen

und Antworten


Nehmen Sie nur Klienten mit einer Hirnschädigung?
Nein, auch andere Klienten sind in meiner Praxis herzlich willkommen! Aufgrund meiner speziellen Ausbildung und jahrelangen Berufserfahrung in der Neuro-Rehabilitation bin ich jedoch auch in der Lage, auf die besonderen Probleme und Bedürfnisse der Betroffenen sowie der Angehörigen angemessen einzugehen.
Siehe auch Klienten.
    Warum kann Systemische Therapie nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden?
Anders als in den USA sowie den meisten europäischen Ländern (wie Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Schweden, Finnland, Großbritannien) gehört die Systemische Therapie in Deutschland noch nicht zu den staatlich anerkannten Psychotherapieverfahren. Obwohl die wissenschaftliche Anerkennung von Methode und Wirksamkeit der Systemischen Therapie auch für Deutschland vorliegt, hat der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) als oberstes Beschlussgremium der Selbstverwaltung von (Zahn-) Ärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen noch keine Anpassung der Richtlinien für den Leistungskatalog der Krankenkassen vorgenommen.
Von den 13 Mitgliedern im GBA gelten lediglich drei Mitglieder als unparteiisch, die anderen 10 Mitglieder vertreten die Interessen der Krankenkassen bzw. der bereits zugelassenen Leistungserbringer…
Wie hilft Systemische Beratung bei Hirnschädigung?
Hirnschädigungen gelten auch als "Familienkrankheit", denn sie betreffen nie nur den Erkrankten allein, sondern bringen aufgrund der vielfältigen körperlichen, geistigen und psychosozialen Veränderungen oft auch Partnerschaften und Familien aus dem Gleichgewicht. Aufgrund ihrer ganzheitlichen und ressourcen-orientierten Ausrichtung leistet insbesondere die Systemische Beratung/Therapie einen wichtigen Beitrag dazu, dass das Zusammenleben trotz Hirnschädigung gelingt und das Leben für den Betroffenen trotz Behinderungen lebenswert bleibt.
Sie wurden mir von einer Bekannten empfohlen, die gute Erfahrungen mit Ihnen gemacht hat. Nun habe ich aber sehr persönliche Themen. Muss ich befürchten, dass von dem Besprochenen etwas bekannt wird?
Nein, natürlich nicht. Als Psychotherapeutin unterliege ich der Schweigepflicht und nehme das auch sehr ernst. Alles, was in einer Sitzung besprochen und erarbeitet wird, bleibt vertraulich. Fachkollegen oder Angehörigen, die nicht an einer Sitzung teilnehmen, erteile ich nur dann Auskunft, wenn Sie dem vorher ausdrücklich in Form einer Schweigepflichtentbindung zugestimmt haben.
    Machen Sie auch Hausbesuche?
Ja, mir ist bewusst, dass einige Klienten in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Darüber hinaus fällt es manchen Menschen mit einer Hirnschädigung auch aus verschiedenen anderen Gründen (wie Depressivität, Angst oder Orientierungsstörung) schwer, zu mir zu kommen. Gerade für Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, kann eine Beratung in vertrauter Umgebung sehr bedeutsam für eine gelingende Zusammenarbeit sein.

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